FTP: Verbindungsaufbau
mit WS_FTP gelingt nicht
Wenn der Verbindungsaufbau zum GEE-Server
oder ins Internet mit WS_FTP nicht gelingt, muss in WS_FTP unter Options
>> Karteikarte Session die Option Use PASV
Transfer Mode angewählt werden. Will man FTP ins Internet
betreiben, muss zusätzlich Masquerading aktiviert sein (Hilfe: Das
blaue i im Verwaltungs-Hauptmenü
unter Masquerading ein. Oder hier: FTP-Zugriff
ins Internet von einem Client. Wie geht das? (Masquerading).
Darf der Server (Schul-Lizenz) von Schulnetz-AdministratorInnen
privat installiert werden?
Diese Frage wird uns von Lehrerinnen
und Lehrern, die den Server in der Schule verwenden, recht häufig
gestellt. Also:
Wer den Server in der Schule administriert,
darf ihn selbstverständlich auch zu Hause einsetzen und muss dafür
keine weitere CD oder Lizenz besitzen.
Einrichtung einer 2. E-Mail-Domain
Wenn man 2 Mail-Domains besitzt, die
vom GEE-Server verwaltet werden sollen, müssen Einträge in Verwaltung
>> Serverdienste >> Sendmail angepasst werden:
Auf "Lokale
Domains (cw)" klicken und hier die zusätzliche Domain eintragen.
Speichern.
Zusätzlich muss jetzt die neue
Domain noch im Feld "Domain Maskierung
" eingegeben werden. Hierdurch wird die Absender-Adresse auf die neue Domain
eingestellt.
Jetzt noch im Sendmail-Hauptfenster
auf "Sendmail stoppen" klicken. Wenn
das getan ist, steht an gleicher Stelle: "Sendmail
starten ". Drauf klicken. Fertig.
Bedeutung der ISDN-Fehlermeldungen
Ein Artikel aus der SuSE-Support-Datenbank,
der die Bedeutung der ISDN-Fehlermeldungen erklärt (Ausgabe in /var/log/messages):
http://sdb.suse.de/sdb/de/html/hvogel_messages2.html
Squid: Fehlermeldungen anpassen
Wie kann man die automatischen Squid-Fehlermeldungen
den eigenen Bedürfnissen anpassen (z.B. mit eigenem Logo etc). Wo
finde ich diese Seite?
Die Seiten liegen in /usr/share/squid/errors/
Die Datei ERR_ACCESS_DENIED
beispielsweise bekommt man zu sehen, wenn Begriffe aus der "blacklist"
aufgerufen werden. Änderungen werden aber erst nach einem Neustart
von Squid (rcsquid restart) übernommen.
Dial-on-Demand für
ISDN (automatische Einwahl)
Wichtige Ergänzung
12.02.02:
Bei der automatischen Einwahl mit
ISDN muss zwischen der Einwahl ohne Kanalbündelung (1) und mit Kanalbündelung
(2) unterschieden werden. Die unter (1) beschriebenen Schritte müssen
auch bei dem Verfahren mit Kanalbündelung durchgeführt werden.
Zusätzlich muss dann noch (2) ausgeführt werden.
(1) Die Einrichtung ohne Kanalbündelung:
Damit der Server bei einer Verbindungsanfrage
automatisch die ISDN-Leitung öffnet, muss in Verwaltung >> ISDN/MAIL
>> ISDN-Zugangsdaten die Option Wählmodus
auto aktiviert sein. Achtung: Wenn
Sie diese Option nachträglich aktivieren, müssen alle!! Daten
in diesem Menü neu eingegeben werden. Zusätzlich muss
das Paket isdndemand installiert werden,
das man sich von unserer Download-Seite
herunterladen kann. Installation:
Die Datei isdndemand.tar
mit Verwaltung >> Sonstiges >> File-Upload in das Verzeichnis /tmp
des Servers schieben und mit:
tar xpfv
isdndemand.tar entpacken. Jetzt mit cd
isdndemand in das neue Verzeichnis wechseln und mit ./install.sh
installieren. In einem letzten Schritt muss in der Datei /etc/ppp/ip-down.local
das Kommentarzeichen # vor der Zeile
route add default ippp0
entfernt werden. Dies kann mit dem
Datei-Manager oder einem beliebigen Editor erfolgen.
Die Datei /tmp/isdndemand.tar und
das Verzeichnis /tmp/isdndemand sollten jetzt gelöscht werden.
Funktionsweise:
Lediglich nach einem Neustart des
Servers muss die ISDN-Verbindung einmal von Hand aufgebaut werden, danach
wählt sich der Server automatisch ein, wenn eine Verbindungsanfrage
von einem Client erfolgt. Sollten Sie ohne Kanalbündelung arbeiten,
ist die Konfiguration damit abgeschlossen.
(2) Die Einrichtung mit Kanalbündelung
Führen Sie zunächst alle
unter (1) beschriebenen Schritte aus. So geht es weiter:
Wenn man sich dynamisch mit
Kanalbündelung einwählen möchte, muss die automatische
Anwahl der Kanalbündelung (Standardeinstellung) zunächst abgeschaltet
werden. Öffnen Sie die Datei:
/etc/ppp/ip-up.local mit dem Dateimanager
und kommentieren Sie die Kanalbündelung mit einem Doppelkreuz # aus.
Fügen Sie zusätzlich am Ende der Datei eine Zeile hinzu:
# isdnctrl addlink ippp0 <--
auskommentieren
...bla
...bla
...bla
ibod <-- am Ende hinzufügen.
Die Kanalbündelung wird jetzt
dynamisch hinzugeschaltet. Dazu muss nun noch die Datei:
/etc/ppp/ibod.cf mit einem Editor geöffnet
werden. Unter die ganzen Kommentare (Doppelkreuz) unten anhängen:
-----schnipp
...
...
# STAYUP_TIME <n> Defines the minimum
time in seconds the 2:nd
# channel will unconditionally
stay up after it has
# been brought up. Default
value is 30.
#
DEVICE ippp0
ENABLE 1
INTERVAL 500
FILTER 10
LIMIT 7000
STAYUP 0
STAYUP_TIME 30
-------schnapp
Das sind zunächst mal Standardwerte.
Im Erfolgsfall kann man ja noch experimentieren. Die Bedeutungen der einzelnen
Einträge sind in der Datei dokumentiert.
Den Server neu starten. Lediglich
nach einem Neustart des Servers muss die ISDN-Verbindung einmal von Hand
aufgebaut werden, danach wählt sich der Server automatisch ein, wenn
eine Verbindungsanfrage von einem Client erfolgt.
Neue Verzeichnisse erstellen
Ab Version 1.14 ist der Gee-Server
so partitioniert, dass er den Platz für zusätzliche Verzeichnisse
auf der Partition von /home bereithält. Bitte neue Verzeichnisse für
Samba (z.B. CD-ROM-Images) dort anlegen. |