Frequently Asked Questions zum GEE-Kommunikationsserver
Virusmeldung bei Download von Update 1.18
Aus der Mailingliste:

Kann mir jemand sagen, ob es tatsächlich wahr ist, dass im 1.18-Update ein Virus steckt? Siehe dazu das Protokoll von Norton Antivirus... F:\Down\Linux\GEE\update_1.17_1.18.tgz is infected with the EICAR Test String virus. The file was repaired.

Antwort:

Oh Schreck - darauf hätten wir hinweisen müssen. Norton hat richtig reagiert - allerdings ist eicar.com ein Testvirus!!! für die Vircheck-Skripten. Es ist kein richtiger Virus, sondern trägt nur alle Merkmale solcher Programme und dient der Überprüfung von Vircheck. Dieser "Virus" richtet nichts an, verändert nichts und ist völlig harmlos. Alle Virenprogramme sollten aber auf ihn reagieren bzw. ihn melden. Du kannst eicar.com in diverse Verzeichnisse kopieren und damit die Virenskripte überprüfen - es wird nicht verändert oder von Viren "befallen". Blöder Fehler unsererseits, den Hinweis zu vergessen...
Noch ein Nachtrag: Da eicar.com so harmlos ist, macht mich das "file repaired" etwas unruhig. Kannst du das Update auch ohne diese Reperatur herunterladen? Nicht, dass da etwas mit dem Update schiefläuft...
Für InterssentInnen: Der (harmlose) Testvirus eicar.com befindet sich im Verzeichnis update_1.17_1.18/vircheck-0.6p2/


Anmeldung an der Konsole schlägt fehl. Meldung: "...number of fails exceeded..."
Wenn ich mich an der Konsole als root anmelden will, erhalte ich die freundliche Meldung, dass ich die Anzahl meiner Versuche überschritten habe - dann kommt die Aufforderung zum Login wieder  ( "number of fails exceeded ....... (null)"). Ich kann mich aber an der Konsole z.B. als admin anmelden und dann mit su zu root wechseln. Wie kann ich meinen "Login-Fehler-Zähler "  wieder auf null setzen???

Mit su root werden und dann:
faillog -r root
(Weitere Infos: mit "man faillog")


Version 1.18: Passwortänderung im Browser - Fehlermeldung auf der Konsole
Wenn Benutzer ihr Passwort im Browser ändern, gibt es eine Fehlermeldung auf der Serverkonsole:
make: *** No targets speciefied and no makefile found. Stop.
Der Passwortskript hat versucht, ein nicht vorhandenes NIS/NFS-Passwort anzpassen. Die Meldung ist bedeutungslos und kann ignoriert werden. Manches ist dem Server so wichtig, dass er es unübersehbar ausgibt... Lassen wir ihm die Freude.
WPM - Eintrag mehrerer Räume scheitert

Frage: Ich versuchte in der 1.18-er Version Räume für speziellen Zugriff auf das Internet zusammen zu fassen (mit WPM). Nach dem dritten Eintrag für einen Raum verweigerte das Modul die Annahme von weiteren Segment-Namen. In der Übersicht erscheint nur "Segment...", nicht aber z.B. "Info1" oder "Bibliothek". Hat jemand eine Erklärung?

Antwort: Ich habe festgestellt, dass bei mir die Datei /usr/local/httpd/cgi-bin/proxymgr/name_defs.txt irgendwie durcheinander ist (warum auch immer???). Darin stehen die einzelnen Segmente. Gib doch dort mal die Daten "von Hand" ein und kontrolliere das dann im Browser. Folgendes Format hat die Datei (sollte sie haben):
1:PC-Raum 1
2:Bibliothek
3:PC-Raum 2
4:Besenkammer
5:meinSegment
6:auch noch meines
...

Das hat das Problem gelöst...


Version 1.18 BSCW-Hilfe noch vorhanden
Auch wenn Sie im Software-Update BSCW gelöscht haben, sind die Hilfe-Dateien zu BSCW noch verhanden (gilt auch für die CD-Version, obwohl BSCW selbst dort ebenfalls nicht mehr vorhanden ist):
Sorry, das haben wir übersehen. Sie können hier noch ca. 4,5 MB Festplattenplatz sparen. Melden Sie sich am Server als root an und löschen Sie die Dateien mit:
rm -r /usr/local/httpd/htdocs/html/bscw_help
3Com905C mit dem richtigen Treiber verwenden

Wenn eine Netzwerkkarte 3Com905C (entscheidend ist das C) verwendet wird, ist der Server direkt nach der Installation ansprechbar, da eine 3Com-Netzwerkkarte voreingestellt ist. Allerdings ist der voreingestellte Treiber nicht der ideale Treiber für die C-Ausgabe der Karte. Dies kann enorme Performance-Schwächen insbesondere bei der Übertragung großer Dateien zur Folge haben. Bitte also in Yast wie im Handbuch beschrieben den korrekten Treiber für die C-Karte auswählen, es ist der nächste in der Liste.
Fehler in 1.18: Username in POP3

> ich habe heute festgestellt, dass bei mir bei Nutzung von setpop3.html in die Datei .fetchmailrc als user für den POP3-Server der Susi-User mit seinem Passwort eingetragen wird (und nicht der Username für den POP3-Server und das entsprechende Passwort). Folgerichtig wird beim Mailaustausch die Anfrage an den POP3-Server zurückgewiesen.
Das war ein Fehler im Skript getpop3.pl. Das gepatchte POP3-CGI-Skript liegt unter http://studsem.bildung-rp.de/_gee/sschoen/getpop3.pl
Herunterladen und nach /usr/local/httpd/cgi-bin auf den GEE-Server legen, sicherheitshalber noch ein chmod 0755 /usr/local/httpd/cgi-bin/getpop3.pl hinterhergeben, fertig. 

Backup-Skript - Überprüfung der Festplattenbelegung
Aus der Mailing-Liste:
Hallo GEE'ler,
meine Susi 1.18 hat in der letzten Nacht erstmalig den Cron-Job zum Backup laufen lassen. Und schon hatte ich ein Problem, meine 8GB Platte war danach randvoll und squid wollte nicht mehr. OK, das Problem war zu beheben aber könnte man nicht in das backup-script irgendwie einen Sicherheitscheck einbauen, der solche Situationen verhindert?

Eine neue Fassung des Skriptes überprüft den zur Verfügung stehenden Platz auf /home. Wenn dort weniger als 40% zur Verfügung stehen, wird das Backup abgebrochen und admin erhält eine beunruhigende Mail. Installation:

Laden Sie die Datei backup.tar herunter und verschieben Sie sie mit einem FTP-Programm (oder Verwaltung >> Sonstiges >> File-Upload) nach /tmp auf den Server.
Entpacken mit:
tar xpfv backup.tar
Haben Sie selbst Änderungen am Backup-Skript vorgenommen? Sichern Sie dann ihr Skript, damit Sie die Anpassungen auch im neuen Skript einfügen können.
Verschieben Sie das neue Skript jetzt mit:
mv backup /home/admin/gee/scripts/
an die richtige Stelle. Jetzt noch:
chmod 700 /home/admin/gee/scripts/backup
Fertig.


Version 1.18 Fehler im Skript /home/admin/gee/scripts/mailtausch
Aus der Mailingliste:
Handbuch, Kap. 6.2.3: Virenscanner, Konfigurieren II: In der Datei /home/admin/gee/scripts/mailtausch soll an zwei Stellen das Kommentarzeichen entfernt werden. Ich habe die Datei im Dateimanager mit "Bearbeiten" geöffnet. Dort finden sich die entsprechenden Zeilen jedoch nicht!

Das ist ein Fehler unsererseits - sorry. Eine verbesserte Version des Skriptes kann man sich hier herunterladen: mailtausch.tar. Die Datei ist besser kommentiert und die Befehle für den Virenscanner sind enthalten. Zusätzlich wird jetzt eine Logdatei des Mailtausches an admin geschickt - Sie können das auch abstellen, wenn Sie die Mailflut reduzieren wollen. Die Datei ist entsprechend kommentiert.
Beachten Sie unbedingt die folgenden Hinweise:

Laden Sie die Datei mailtausch.tar herunter und verschieben Sie sie mit einem FTP-Programm (oder Verwaltung >> Sonstiges >> File-Upload) nach /tmp auf den Server.
Entpacken mit:
tar xpfv mailtausch.tar
Lassen Sie sich Ihre bisherige Konfiguration mit dem Befehl:
grep uucico /home/admin/gee/scripts/mailtausch anzeigen. Wenn Sie WiNShuttle benutzen, sieht die Ausgabe so aus:
/usr/sbin/uucico -S shuttle. Wenn Sie nicht WiNShuttle benutzen, notieren Sie den Namen name des Providers, der Ihnen hier angezeigt wird. Sie müssen ihn gleich wieder einfügen. So sieht die Ausgabe aus:
/usr/sbin/uucico -S name
Wechseln Sie mit cd mailtausch in das neue Verzeichnis. Die Installation hängt jetzt von Ihrem Internetzugang ab:
Die Einstellung in Verwaltung >> Serverdienste >> ISDN/DSL/MAIL >> aktuelle Konfiguration: DSL oder ISDN muss korrekt und auf Ihren Zugang eingestellt sein.
ISDN: Installieren Sie mit dem Befehl: ./install_isdn.sh
DSL: installieren Sie mit dem Befehl ./install_dsl.sh
Hardwarerouter: ./install_isdn.sh
Wichtige Nacharbeit:
Wenn Sie WiNShuttle als Provider benutzen:
Nacharbeit ist nur dann notwendig, wenn Sie selbst den Mailtausch bei jeder Anwahl (in /etc/ppp/ip-up.local) konfiguriert haben. Sie müssen dann in der Datei /home/admin/gee/scripts/mailtausch wieder ein Kommentarzeichen vor den Befehl zum Auflegen einfügen. Einen Hinweis dazu finden Sie auch in der Datei selbst. Wenn Sie das nicht machen, legt der Server nach jeder Anwahl sofort auf!!!
Wenn Sie einen anderen UUCP-Provider benutzen:
Überprüfen Sie ebenfalls die unter WiNShuttle beschrieben Einstellung. Zusätzlich müssen Sie die Datei /home/admin/gee/scripts/mailtausch mit einem Editor öffnen und die Zeile 15 abändern:
/usr/sbin/uucico -S shuttle
Ersetzen Sie shuttle durch den Namen Ihres UUCP-Providers, den Sie oben notiert haben.
Wenn Sie eine andere Zugangsart benutzen:
Sie haben den Mailaustausch dann selbst konfiguriert. Kontrollieren Sie die Datei /home/admin/gee/scripts/mailtausch und passen Sie sie nach Ihren Wünschen an - wenn Sie sie überhaupt benutzen.


Fehler in der Backup-Anleitung
In die Anleitung zum Backup/Restore unter Verwaltung >> Sonstiges >> Backup/Restore hat sich dummerweise ein Tippfehler eingeschlichen:
Unter "2. Wiederherstellung einzelner Dateien oder Verzeichnisse" finden Sie als Befehl mehrmals:
tar zxpfv/home/admin/gee/server...
Richtig wäre:
tar zxpfv /home/admin/gee/server...
Es fehlt ein Leerzeichen zwischen ...zxpfv und /home...
Manchmal ist es auch richtig geschrieben. Sorry...
Mehrere Moduldiskettenimages als Installationshilfe

Im Handbuch ist für besondere Hardware bei der Installation von einer Moduldiskette die Rede, die anzufertigen wäre. Tatsächlich befinden sich zwei Images von Moduldisketten im fraglichen Verzeichnis,  modules70 von SuSE7.0, das allerdings nicht verwendet werden kann, da die Module nicht passen und modules64 von SuSE 6.4. Wegen der langen Dateinamen sind sie in Rawrite nur als module~2 und module~1 ansprechbar. Am besten auf C: als modules kopieren, dann ist der Pfad in Rawrite nicht so schwierig einzugeben.
DHCP für ein weiteres Netzwerksegment aktivieren

Vielen Dank für den Beitrag an Dietmar Krahn.
Um DHCP auch für weitere Netzwerkkarten zu aktivieren, müssen beim Start die Interfaces übergeben werden
(default: eth0). Am leichtesten zu Lösen über die Umgebungsvariable DHCPD_INTERFACE.
Ich habe dazu in /etc/rc.config DHCPD_INTERFACE="eth0 eth1" eingetragen (vorher:
DHCPD_INTERFACE="eth0"). Beim Start des GEE-Servers wird nun DHCP für beide Karten aktiviert.

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