Frequently Asked Questions zum GEE-Kommunikationsserver
Den GEE-Server hinter einem Router oder an einer  Festleitung betreiben

Ich habe den Router an der zweiten Netzwerkkarte, die sonst für DSL gedacht ist:


In yast
>>Administrationdes Systems
>>Netzwerk konfigurieren
>>Netwerk Grundkonfiguration
>>3.Eintrag (eth1) auswählen
>><F6> für IP-Adresse drücken
>>Unter "IP-Adresse ihres Rechners eine IP aus dem Bereich des Routers angeben (bei mit 192.168.0.2)
>> unter "Adresse default Gateway" die IP des Routers (bei mir 192.168.0.1) angeben.
>><F10>
>>Yast beenden
>>Neustart!
Möglich ist auch, sich die IP vom Router zuweisen zu lassen ("dynamische Adresse" anklicken), falls der Adressen über DHCP zuweist.

Es gibt noch andere Möglichkeiten, wichtiger ist jedoch jetzt zu verhindern, das der DSL-Daemon gestartet wird, da sonst das Routing am Server durcheinander kommt (das würde jedesmal einen NEUSTART! erfordern)

Ich habe bei mir ganz drastisch /usr/sbin/pppoed in /usr/sbin/pppoedalt umbenannt, allerdings würde es auch reichen, von der Startseite die beiden Links zum freischalten für ISDN und DSL wegzunehmen und in den zeitgesteuerten Scripten wie z.B. /home/admin/gee/scripts/mailtausch die Zeilen /usr/sbin/rcpppoed ... mit einer vorgestellten

unwirksam zu machen.


Fehler
meldung "Sie dürfen die gewünschte Aktion nicht ausführen" für admin
Es gibt gelegentlich Meldungen, nach denen der admin von seinem neuen Benutzermenü und vom bisherigen Administrationsmenü aus wichtige Befehle
nicht aufrufen kann. Daher schreibe ich hier mal etwas zur Logik der Gruppenrechte beim Benutzermenü. Das steht zwar zum Teil auch in
http://studsem.bildung-rp.de/_gee , also der geescripts-Dokumentation.
Wer sich die Details ersparenwill, soll fünf Absätze weiter unten die Reparaturanleitung lesen.

Wichtig sind aber die dort noch nicht beschriebenen "selbstdefinierten Befehle", mit denen wir die entsprechende Einrichtung aus Webmin
ersetzen wollen. Denn die "selbstdefinierten Befehle" von Webmin haben uns viel Ärger bereitet und haben besonders bei GEE 1.18 zu sehr
merkwürdigen Fehlern geführt. Vermutlich sind sie nicht gedacht für Serverbastler wie uns. Na ja, nun sieht es aus, als hätte wir einen
anderen Ärger mit den geescripts-basierten Befehlen. Aber vielleicht können wir das Problem schnell eingrenzen.

Ein selbst definierter Befehl ist typischerweise ein Shell-Kommando, welches am Server i.a. unter root-Rechten ausgeführt wird (Beispiel im
folgenden Text: /home/admin/gee/scripts/mailtausch). Damit der Befehl vom Browser einer Arbeitsstation gestartet werden kann, ist zuerst
festzulegen, wer das darf. Sinnvoll ist es, zu diesem Zweck
1. eine Benutzergruppe anzulegen,
2. diese mit den ausgewählten Benutzernamen zu füllen, dann
3. die Benutzergruppe mit dem Befehl zu verbinden,
4. den Befehl in die Konfigurationsdatei des Benutzermenüs zusammen mit der Gruppenangabe aufzunehmen und
5. damit also auf einer HTML-Seite den Link auf den Befehl so zu platzieren, dass er nur Mitgliedern der Gruppe angezeigt wird.

zu 1. und 2. : Benutzergruppen können auf verschiedenen Wegen angelegt werden, z.B. wie gewohnt mit webmin unter root-Login. Wichtig ist, dass
sowohl der Benutzer admin als auch der Benutzer, der den Administrator gibt, in allen administrationsrelevanten Gruppen drin sind.
zu 3. : In der Datei /etc/pdaten/cmd.conf erfolgt die Verbindung Befehl -> Gruppe . Jede Zeile der Datei ist einem solchem Befehl reserviert.
Für unser Beispiel lautet die Zeile
107||/home/admin/gee/scripts/./mailtausch||Mailtausch||unteradmins 0 .
107 ist der "cmdwert", charakteristisch für den nachstehenden Befehl,
dann kommt die Befehlsbeschreibung für die HTML-Rückmeldung, und dann steht da der Name der berechtigten Gruppe, in der hoffentlich auch der
admin drin ist. Die Null am Ende wird z.Zt. noch nicht ausgewertet.
zu 4. : In der Datei /usr/local/httpd/uscripts/usermenu.conf bekommt der Beispielbefehl eine Zeile:
unteradmins::/uscripts/getcmd.pl?CMDWERT=107::Mailtausch , und das heißt, dass der Mailtausch über ein CGI-Skript namens getcmd.pl
angestoßen wird, dem mit dem CMDWERT=107 gesagt wird, welcher Shell-Befehl auszuführen ist. Der steht ja (siehe oben 3.) in der Datei
/etc/pdaten/cmd.conf drin.
zu 5 : Das Erzeugen der HTML-Seite mit dem Link für unseren Befehl erledigt das CGI-Skript /uscripts/usermenu.pl, welche nach dem login die
Gruppenzugehörigkeiten des Benutzer prüft und ihm dann sein Menü zusammenstellt.

Damit beim Klick auf den Link für den Mailtausch alles ordnungsgemäß verläuft, müssen für den Befehl am besten die Gruppen in cmd.conf und
usermenu.conf identisch sein und der aufrufende Benutzer in der Gruppe drin sein. Wer die Gruppen unterschiedlich reinschreibt in die beiden
Dateien, kann trotzdem Erfolg haben - Glückspilz! Eher wahrscheinlich sind aber Fehlermeldungen der Art "Sie dürfen die gewünschte Aktion
nicht ausführen".

Es gibt ein Problem mit der Gruppenzugehörigkeit des admin, da hat es in einem Installationsskript wohl einen Fehler gegeben (mea culpa).
Im Zweifelsfall sollte man z.B. mit Webmin noch mal nachprüfen, ob admin in folgenden Gruppen Mitglied ist: servermanager, serveradmins,
unteradmins, surfadmins. Falls nicht, könnte man das ja mal nachholen.
Es gibt auch ein Reparaturskript für die admin-Gruppenzugehörigkeiten. Befehlsfolge für root an der Serverkonsole:
cd /scripts
ftp http://studsem.bildung-rp.de/_gee/update/admingruppen
chmod 0755 admingruppen
./admingruppen

Vielleicht hilft diese Erklärung wenigstens soweit, dass die Idee hinter dem Menü verstanden wird und damit die Fehlersuche etwas schärfer
erfolgen kann.
S. Schön


Dial on Demand mit T-DSL

> Hallo,
> ich habe bereits mehrfach versucht, bei DSL Verbindung die Einstellung über
> "automatisch" statt "manuell" zu aktivieren.

Also das geht. Ich hatte mir hier Dial on Demand eingerichtet, das heißt bei einer Anfrage wurde DSL automatisch geschaltet. 
Der pppoe-Daemon ist dann durchgehend aktiv, das DSL-Fenster zeigt dann auch immer Online an, auch wenn die leitung nicht aktiviert ist.
So weit so gut.
Ein Problem entstand erst dadurch, dass über Nacht die Verbindung abriss, sei es dadurch, dass die Telekom nach 24 Stunden eine
Zwangstrennung durchführt oder durch irgendeinen Cronjob, der nach seiner Durchführung wieder auflegt.
Ich hab dann einen Cronjob eingerichtet, der morgens um 7 Uhr wochentags den pppoe-Daemon mit einem
/usr/sbin rcpppoed stop
/usr/sbin rcpppoed start
wieder startet.
 

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